Kastanie nach wie vor in Gefahr

In der Gemeinderatssitzung im Oktober war ein Antrag des Bäckers in Tuchenbach besprochen worden, welcher einen Raum für seine Kühlzellen benötigt – möglicherweise müsste die Kastanie am Spielplatz solch einem Raum weichen.

Am vergangenen Montag, 16.11.2020, informierte Bürgermeister Eder unter dem Tagesordnungspunkt Nr. 5 über den aktuellen Sachstand zum Antrag des Bäckers.

Angebote über Kühlzellen werden jetzt eingeholt.

Die Entscheidung darüber, ob die Kühlzellen im bestehenden Geräteabstellhaus auch eingebaut werden, ist noch offen.

Das heißt, die Kastanie ist nach wie vor in Gefahr.  

Kastanie in Gefahr

In der vergangenen Gemeinderatssitzung am 19.10.2020 haben wir unter anderem den Antrag des Bäckers in Tuchenbach besprochen, welcher einen Raum für seine Kühlzellen benötigt. Eine Überlegung war, die Kühlzellen in einem Anbau an das Gerätehaus des Kindergartens anzuschließen und das Trampolin und den Kastanienbaum dafür zu beseitigen. Selbstverständlich wollen auch wir den Bäcker in Tuchenbach halten und deshalb eine sinnvolle Lösung für sein Anliegen suchen.

Wir haben uns ganz klar dafür ausgesprochen, den Bäcker sowie die Kastanie und das Trampolin zu behalten. Bis zur nächsten Gemeinderatssitzung soll nun nach einer Alternative gesucht werden. Möglicherweise können entsprechende Kühlzellen in das bereits bestehende Gebäude eingebaut werden.

Wenn ihr den Baum und das Trampolin behalten wollt, dann werdet laut dafür!

Eure Gemeinderätinnen
Katharina Krück und Martina Kratzer

Gemeinderäte der Wählergemeinschaft vereidigt – Plädoyer für Demokratie, Zusammenarbeit und Gemeinwohl – Einseitige Besetzung der Ämter und Posten

Katharina Krück und Martina Kratzer – Ihr starkes Duo im Gemeinderat Tuchenbach

Martina Kratzer – Wortbeitrag zur Bestellung der Vertreter für die Gemeinschaftsversammlung:

„Die Gemeinde ist wichtiger als der Staat“ sagte bereits Theodor Heuss, unser erster Bundespräsident, und „Das Wichtigste sind die Menschen, die in den Gemeinden leben“.

Dies steht zu Beginn des 1. Kapitels, dieses Taschenbuchs „Die Gemeinde und ihre Organe“ welches wir neuen Gemeinderäte bekommen haben.
Theodor Heuss hat damit zwei wichtige Grundsätze angesprochen, die bei der täglichen Arbeit im Gemeinderat wichtig sind.

Im 1. Grundsatz steht das Wohl der Menschen im Vordergrund. Nicht Eigennutz, Partei- oder Gruppeninteressen sondern die bestmöglichsten Lösungen für alle Einwohner einer Gemeinde sind das oberste Ziel.

Mit Offenheit in der Kommunalpolitik, Gesprächsbereitschaft mit den Bürgern und transparente Entscheidungsfindung lassen sich gerechte Kompromisse erzielen.

Auf diesen Hintergrund beziehend plädiere ich, nachdem nun die IGT den 2. und 3. Bürgermeister sowie deren Stellvertreter und auch die Mehrheit im Rechnungsprüfungsausschuß stellt, dafür, dass die IGT auf ihren Ausschußsitz in der Gemeinschaftsversammlung zu Gunsten der WGT verzichtet.

Dies ist ein demokratisches Zeichen und ein Mitnehmen aller Bürger von Tuchenbach und ein erstes ernsthaftes Zeichen aller Parteien IGT, ABT und WGT ein sehr wichtiges Wahlversprechen aus dem Wahlkampf einzulösen.

Alle Fraktionen zu beteiligen stärkt die Ratsgemeinschaft und wirkt sich sinnvoll auf die gemeinsame Arbeit aus.
Danke Euch fürs Zuhören!

Martina Kratzer

Katharina Krück – Wortbeitrag zur Besetzung der weiteren Bürgermeister:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich freue mich, dass wir uns als Ratsmitglieder zusammengefunden haben und die Tuchenbacher/innen so viele junge Leute und vor allem so viele Frauen in den Gemeinderat gewählt haben. Wir werden gerne von den „alten Hasen“ lernen und auch eigene Ideen mit einbringen.


Demokratie zeichnet sich dadurch aus, dass alle Parteien gleichermaßen in die Ämter mit eingebunden werden. Schließlich repräsentieren wir alle die Bedürfnisse und Anliegen der Tuchenbacher/innen. Es wäre von daher gegen den demokratischen Grundsatz einer Gemeinde wieder im Alleingang alle Ämter von einer Partei zu besetzen und somit schlage ich vor das Amt des/der 2. und 3. Bürgermeister(s)/in von der Wählergemeinschaft Tuchenbach und den Aktiven Bürgern Tuchenbach zu besetzen.

Vielen Dank fürs Zuhören

Katharina Krück

Einseitige Besetzung der Ämter und Posten:

Ergebnisse der gestrigen Wahlen:

Zweiter Bürgermeister: Michaela Schmidt, geb. Meier (IGT)
Dritter Bürgermeister: Mathias Büttner (IGT)

Stellvertreter: Christine Lämmermann-Meier (IGT)

Rechnungsprüfungsausschuß:

Christine Lämmermann-Meier (IGT) – Stellvertreter: Dieter Göbel (IGT)
Alexander Mennig ( IGT) – Stellvertreter: Mathias Büttner (IGT)
Christian Eder (IGT) – Stellvertreter: Stefanie Depner, geb. Eder (IGT)

Thomas Ziegler (ABT) – Stellvertreter: Michael Hänisch (ABT)
Martina Kratzer (WGT) – Stellvertreter: Katharina Krück (WGT)

Gemeinschaftsversammlung:

Erster Bürgermeister Leonhard Eder (IGT)
Dieter Göbel (IGT) – Stellvertreter: Alexander Mennig (IGT)

Fabian Fleischmann (ABT)

Schulverband Veitsbronn:

Erster Bürgermeister Leonhard Eder (IGT)
Mathias Büttner (IGT)

Jugendbeauftragte/r:

Stefanie Depner, geb. Eder (IGT)

(Ohne Gewähr, angefertigt aus eigenen Notizen und Mitschriften)

Gemeinderatssitzung am 17.02.2020 um 20:00 Uhr:

Sitzung am Montag, 17.02.2020: Gemeinderat Tuchenbach
Beginn:
20:00 Uhr
Ort, Raum:
Sitzungssaal des Rathauses Tuchenbach

Öffentliche Tagesordnung:

TOP 01: Genehmigung der Niederschrift des öffentlichen Teils der Sitzung vom 20.01.2020
TOP 02: Bericht des Bürgermeisters
TOP 03: Neubau einer Kinderkrippe und Erweiterung der Kindertagesstätte, Vergabe der Fensterbauarbeiten; Beschluss
TOP 04: Neubau einer Kinderkrippe und Erweiterung der Kindertagesstätte, Vergabe der Flachdacharbeiten; Beschluss
TOP 05: Neubau einer Kinderkrippe und Erweiterung der Kindertagesstätte, Vergabe der Spenglerarbeiten; Beschluss
TOP 06: Genehmigung Gehwegsanierung Tuchenbach, Beschluss
TOP 07: Mitteilungen und Anfragen

Gemeinderatssitzung am 20.01.2020 um 20:00 Uhr mit folgenden Themen:

TAGESORDNUNG:
Öffentlicher Teil:

  • TOP 01: Genehmigung der Niederschrift des öffentlichen Teils der Sitzung vom 16.12.2019
  • TOP 02: Bericht des Bürgermeisters
  • TOP 03: Bauanträge
    • TOP 03 A: Antrag auf Baugenehmigung zur Errichtung eines Balkons an ein bestehendes Wohnhaus auf Fl.Nr. 416/20
  • TOP 04: Konzessionsvertrag Strom; Beratung und Beschluss
  • TOP 05: Neubau einer Kinderkrippe und Erweiterung der Kindertagesstätte, Vergabe der Elektroinstallation; Beratung und Beschluss
  • TOP 06: Mitteilungen und Anfragen

Gemeinschaftsversammlung am 11.12.2019 und Gemeinderatssitzung Tuchenbach am 16.12.2019

Bekanntmachung zur Sitzung am Mittwoch, 11.12.2019

Gremium:Gemeinschaftsversammlung
Sitzungstag:Mittwoch, 11. Dezember 2019
Sitzungsbeginn:  19:00 Uhr
Ort, Raum:Sitzungssaal des Rathauses Obermichelbach

Öffentliche Tagesordnung:

01Bericht über den Vollzug der letzten Beschlüsse
02Genehmigung der Niederschrift des öffentlichen Teils der Sitzung vom 29.05.2019
03Anschluss an das Bayerische Behördennetz; Beratung und Beschluss
04Haushaltssatzung und Haushaltsplan 2020; Beratung und Beschluss
05Mitteilungen und Anfragen

Bekanntmachung zur Sitzung am Montag, 16.12.2019

Gremium:Gemeinderat
Sitzungstag:Montag, 16. Dezember 2019
Sitzungsbeginn:  20:00 Uhr
Ort, Raum:Sitzungssaal des Rathauses Tuchenbach

Öffentliche Tagesordnung:

01Genehmigung der Niederschrift des öffentlichen Teils der Sitzung vom 25.11.2019, Beschluss
02Bericht des Bürgermeisters
03Bauanträge
03 AAntrag auf isolierte Befreiung wegen Überschreitung der Baugrenze beim Einbau einer Luftwärmepumpe auf Fl.Nr. 469/2, Beschluss
04Ausbau Deutsche Glasfaser, Angebot für Gehwegsanierung, Beschluss
05Neubau einer Kinderkrippe und Erweiterung der Kindertagesstätte, Vergabe der Heizungs- und Sanitärinstallation; Beratung und Beschluss
06Stellungnahme zur Änderung des Bebauungsplans Nr. 42 „Kreppendorf“ der Gemeinde Veitsbronn; Beschluss
07Mitteilungen und Anfragen

Aus dem Gemeinderat: Die Wählergemeinschaft bekennt sich klar zum Ehrenamt

Der Bürgermeisterkandidat und Fraktionsvorsitzende der WGT, Stefan Spielvogel, sprach sich am Montag, den 25.11.2019, in der Gemeinderatssitzung klar für eine Beibehaltung des Ehrenamtes beim Amt des ersten Bürgermeisters aus: „Eine Umwandlung in ein hauptberufliches Beamtenverhältnis auf Zeit führt zu erheblichen Mehrkosten für die Bürgerinnen und Bürger. Es gibt aus unserer Sicht keinen sachlichen Grund für dieses Ansinnen. Der Gesetzgeber sieht aus gutem Grund im Regelfall das Ehrenamt für den ersten Bürgermeister in Gemeinden bis 5.000 Einwohnern (!) vor. Nur in besonders begründeten Einzel- oder Ausnahmefällen kann davon abgewichen werden.“, betonte Spielvogel.

Dem vorausgegangen war ein Antrag der Aktiven Bürger Tuchenbach (vormals AfT), vorgetragen vom Fraktionsvorsitzenden und Bürgermeisterkandidaten Fabian Fleischmann, mit dem Ziel, das bislang ehrenamtlich ausgeübte Bürgermeisteramt in ein hauptberufliches Beamtenverhältnis auf Zeit umzuwandeln. Begründet wurde der Antrag mit einem in den letzten Jahren gestiegenen Arbeitspensum des Bürgermeisters und den nur geringen Mehrkosten gegenüber dem Ehrenamt.

Zu den Hintergründen ein kurzer Faktencheck:

Laut Statistischem Landesamt sind in der Größenklasse der Gemeinde von 1.001 bis 2.000 Einwohner, zu der sich Tuchenbach mit seinen rund 1.350 Einwohner zählt, 70 Bürgermeister hauptamtlich und 528 Bürgermeister ehrenamtlich tätig.

Schaut man sich die 70 Gemeinden mit hauptamtlichen Bürgermeistern näher an, sind es hauptsächlich Gemeinden mit Besonderheiten und damit erhöhtem Verwaltungsaufwand, so z.B. Tourismusgemeinden, Gemeinden mit großen Gewerbeansiedlungen, Gemeinden mit Großprojekten, Gemeinden mit vielen Ortsteilen oder auch Gemeinden, in denen sich keine ehrenamtlichen Bewerber mehr finden. Alle genannten Ausnahmefälle treffen im Augenblick auf Tuchenbach nicht zu.

(Sollte sich in der neuen Amtszeit 2020 bis 2026 daran etwas ändern, sind wir immer offen und gesprächsbereit, das Thema, auf der Basis geänderter Fakten, erneut zu diskutieren.)

Während ein ehrenamtlicher Bürgermeister eine Aufwandsentschädigung gemäß der Einwohnerzahl und der Schwere der Aufgabe erhält, die im Augenblick zwischen 3.017,59 Euro (bei 1.001 Einwohnern) und 4.526,40 Euro (bei 3.000 Einwohnern) liegt, würde ein hauptamtlicher Bürgermeister (Gemeinde bis 2000 Einwohner) mit A13 Endstufe also 5.249,07 Euro besoldet, hinzu kommt noch eine Dienstaufwandsentschädigung bis zu 641 Euro. Auch die mit dem Hauptamt verbundene Altersversorgung ist nicht zu unterschätzen und führt zu hohen Folgekosten. In Summe führt dies zu erheblichen Mehrkosten, die schnell das Doppelte und mehr erreichen.

„Eine höhere Bezahlung wie von den Aktiven Bürgern Tuchenbach (vormals AfT) beantragt, ist auf Basis der vorliegenden Fakten (siehe Faktencheck) zumindest objektiv und sachlich nicht begründbar.“

„Unserer Meinung nach, muss gerade in einem Ort wie Tuchenbach, in dem das Ehrenamt einen so großen Stellenwert hat und sich viele Menschen unentgeltlich für das Gemeinwohl engagieren, der Bürgermeister mit gutem Beispiel glaubwürdig vorangehen. Deshalb bekennen wir uns nachdrücklich zum Ehrenamt. In erster Linie braucht es Engagement, Leidenschaft und Enthusiasmus und die Liebe zum Heimatort, um dieses Amt zu begleiten. Die ehrenamtliche Aufwandsentschädigung ist dabei eine angemessene und verhältnismäßige Vergütung. Dafür stehe ich auch ganz persönlich als Bürgermeisterkandidat ein.“, so Stefan Spielvogel.